Muss man Angst haben dass in einem Einfamilienhaus auf dem Land das Wasser in der Wasserleitung gefriert wenn es minus 18 Grad hat? Gibt es Vorbeugemaßnahmen (Frostschutz?) dass das nicht passiert?
Muss man Angst haben dass in einem Einfamilienhaus auf dem Land das Wasser in der Wasserleitung gefriert wenn es minus 18 Grad hat? Gibt es Vorbeugemaßnahmen (Frostschutz?) dass das nicht passiert?
Hallo,
solange das Wasser in Bewegung ist, bleibt die Gefahr des einfrierens eher gering.
Die Bodentemperatur liegt ja in mehreren Metern Tiefe immer über dem Nullpunkt, die Zuleitungen sind also relativ sicher.
Die im Haus in den Außenwänden verlaufenden Kaltwasserleitungen sind schon eher gefährdet.
Aber bei täglicher Benutzung solte auch hier eine geringe Möglichkeit des Einfrierens bestehen.
Genaueres kann ich nicht sagen, es dürfte aber schon anderweitig Hinweise dazu geben.
Frostschutz von Wasserleitungen – Wikipedia
Hinweise zum Schutz der Wasserleitung gegen Frostgefahr
MfG
angerdan
Toll, dass Sie so schnell Antworten. Das beruhigt mich. Danke für Informationsseite.
Hallo,
ich muss dir mitteilen, dass bei anhaltend starkem Frost Wasserleitungen durchaus einfrieren können. Allerdings nur dann, wenn sie nicht tief genug im Erdreich verlegt werden und der Boden bis zur Wasserleitung hinab gefriert.
Dies ist sicher nicht nach wenigen Tagen der Fall, kann aber bei einer längeren strengen Frostperiode vorkommen.
Gegenmaßnahmen dagegen gibt es kaum - man kann die Leitung nur gegebenenfalls im nächsten Sommer tiefer verlegen ...
Im Haus sollte man darauf achten, dass die Räume frostfei sind, die Leitungen ausreichend isoliert sind - und das Wasser immer mal laufen lassen ... dann sollte es eigentlich gehen ...
mfg Achim
Hallo,
einen Hinweis habe ich doch noch.
Gefahr geht auch von Wasserleitungen in Außenwänden aus. Diese sollten mit Styropor Platten von außen (80mm) "gesichert" werden.
Nicht die Leitung ist die Gefahr, sonder die Schrauben mit dem die Anschlussstücken in der Wand festgeschraubt sind.
Diese Schrauben leiten den Frost an die Übergangsstücke. Diese können dann reißen. Und dann ist es zu spät.
Vor allen in gefliesten Bädern sehr ärgerlich. Da steht eine größere Reparatur ins Haus.
Also, jetzt noch vorbeugen, wenn es solche "Schwachstellen" geben sollte.
soll keine Panikmache sein, aber ist echt nicht zu unterschätzen. Habe schon zwei solche Bäder gesehen.
Alles Gute
frge
moin Gast,
entscheidend, auch bei 18 Grad minus, ist die Temperatur innerhalb der Wände....
es gibt diese Heizungs-Ventile mit Frostwächter,
die kann ich sicherheitshalber empfehlen....
denn ganz ohne Heizung können die Rohre bei - 18 Grad nicht überleben.
also: Heizung anlassen!
oder Wasserleitungen komplett entleeren.
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