Hallo,
ich würde gerne bestimmte Porno-Seiten wie Redtube und Youporn für meinen 14 jährigen Sohn sperren! Gibt es da mit Mozilla-Firefox eine Möglichkeit?
Danke!
Hallo,
ich würde gerne bestimmte Porno-Seiten wie Redtube und Youporn für meinen 14 jährigen Sohn sperren! Gibt es da mit Mozilla-Firefox eine Möglichkeit?
Danke!
Eine Sperre in Firefox wäre zu primitiv und könnte von ihrem Sohn sicher sehr leicht umgangen werden (einfach alternativen Browser installieren).
An ihrer Stelle würde ich schauen, ob es eine solche Filtermöglichkeit im Router gibt und diesen dann mit einem Passwort absichern.
Hallo Gast,
es geht, aber endgueltige Sicherheit gibt es nicht.
Grundsaetzlich gibt es Softwarepakete mit denen solche Filter schon rechteinfach implementiert werden. Hier gibt es einen Testbeitrag zu solchen Softwareprodukten. Weitere Tools gibt es bei Heise
Persoenlich wuerde ich jedoch noch eine Moeglichkeit gerne ansprechen, welche ich gerne als Werbefilter eingesetzt habe. Jede Adresse wird mit einer IP-Adresse verbunden. Rufen Sie z.B. www.expertenseite.de auf, verbindet sich Ihr PC mit 62.146.98.15 (geben Sie das mal in Firefox ein)
Diese Adresse wird immer abgerufen. Nun bietet aber der PC eine sog. hosts-Datei an.
Diese liegt unter C:WindowsSystem32driversetc>
Wenn Sie darin, wie im Beispiel angegeben dort nun als Zeile
209.85.148.99 youporrn.com
209.85.148.99 www.youporn.com
....
eingeben, landet Ihr Sohn auf Google
Ist Ihr Sohn jedoch fit und kennt Adminpasswort, oder hat Adminrechte an Ihrem PC,. dann kann er die o.g. Softwarehelfer leicht ausschalten. Ist er insgesamt fit, dann hilft auch der beste Schutz nichts.
Nimmt Ihr Sohn zudem eine Linux-Live-CD und schiebt diese in das DVD-Rom.. umgeht er auch noch das ganze System. Hier muessten Sie im Rechnerbios erst einmal die Bootreihenfolge umstellen, dass immer erst die Festplatte zum Booten (vor CD, USBSticks) verwendet wird.. auch muss hier natuerlich ein Passwort fuer das Bios eingerichtet werden.
BIOS (Am Anfang, wenn der Rechner startet kommen hier Statusmeldungen. Dort kann man meist mit Entf, F2 oder F10 ins Bios gelangem. Aber Achtung.. da kann man schnell was falsch machen und der ganze Rechner geht nicht mehr.
Hallo Gast, ich habe auch noch allgemeine Infos zum Thema:
Kinderschutz im Internet:
Da Kinder selber noch nicht einschätzen können, welche Internet-Inhalte sie vielleicht negativ beeinflussen werden, ist es empfehlenswert, bestimmte Inhalte zu blockieren! Die natürliche Neugierde von Kindern ist ja sehr positiv und gut, aber im Internet gibt es nur sehr wenige Inhalte die einen positiven Impuls geben – Negative Impulse gibt es im Internet aber überall! Alleine schon die ganzen pornografischen Seiten, die für jedermann und auch für Kinder ganz offen und frei im Internet zugänglich sind, fördern bei jungen Menschen einen unguten Umgang mit sich selbst! Gewaltbilder z.B. zerstören Hoffnungen und fördern Resignation! Man kann ein Kind zwar nicht rund um die Uhr kontrollieren und es vor negativen Einflüssen schützen, aber man kann dafür sorgen, dass es wenigstens nicht in den eigenen vier Wänden dazu kommt!
Daher empfehle ich allen Eltern bei Kindern Schutzmaßnahmen zu ergreifen, damit ein 10-jähriges Kind nicht Inhalte sehen kann, die selbst für 18-jährige nicht empfehlenswert sind!
Wenn Ihr diesen Schritt vornehmt solltet Ihr allerdings mit dem Kind sprechen, und es ihm erklären dass Ihr es deswegen tut, weil Euch das Kind nicht egal ist, und dass Ihr verhindern möchtet, dass das Kind Dingen begegnet die ihm schaden würden! Das Kind wird vielleicht enttäuscht oder sogar sauer sein, aber wenn es weiß dass das Kind den Eltern nicht egal ist, wird es sich trotzdem geliebt fühlen - und nur darauf kommt es letztendlich an!
1) Es sollte zuerst, falls Ihr Windows 2000, XP, Vista, oder Windows 7 verwendet, ein "eingeschränktes Benutzerkonto" für das Kind erstellt werden! Damit kann es keine Programme mehr selber installieren, sondern muss immer ein Elternteil vorher fragen, damit dieses das Kind dann als "Administrator" anmeldet! Das bringt natürlich nur etwas, wenn dann für das Benutzerkonto des Kindes sowie für das Administrator-Konto der Eltern, jeweils Passwörter vergeben werden!
2) Dann, gibt es so genannte Kinderschutz Programme welche bestimmte Web-Inhalte blockieren, die von den Eltern ausgewählt werden können:
Parents Friend (Kostenlos, läuft jetzt auch unter Vista und 7): http://www.parents-friend.de/
Kindersicherung (Windows 98, 2000, XP, Vista und 7): http://www.salfeld.de/software/kindersicherung/index.html
Unter Windows Vista und 7 gibt es auch im Betriebssystem schon eine Jugendschutz-Funktion: Start – Systemsteuerung - Benutzerkonten und Jugendschutz – Jugendschutz
Dort könnt Ihr Einstellen, zu welchen Zeiten der PC verwendet werden kann, welche Spiele mit welcher Altersfreigabe gespielt werden dürfen, und welche Programme benutzt werden dürfen!
Es gibt unter Windows Vista und 7 zwar auch noch einen Filter für Internetinhalte, aber dieser funktioniert leider sehr schlecht und ist meiner Meinung nach unbrauchbar! Das bedeutet, Ihr benötigt auch unter Vista und 7 noch ein separates Programm wie die Kindersicherung, um die Internetinhalte zu filtern!
Noch weitere Links zu dem Thema und weitere Möglichkeiten findet Ihr in diesen Artikeln:
http://www.paules-pc-forum.de/forum/4-pc-sicherheit/104929-leitfaden-fuer-eltern-zur-online-sicherheit.html
http://forum.chip.de/rund-um-online/kinderschutz-internet-814066.html
Und auch ein Kinderfreundliches Chat-Programm gibt es, den Windows Live Messenger für Kids:
http://www.paules-pc-forum.de/forum/4-pc-sicherheit/112451-windows-live-messenger-fuer-kids.html
3) Allerdings wäre es nicht ratsam, das Kind einfach nur grundsätzlich zu blockieren, sondern dass es zwischendurch trotzdem, (unter der Aufsicht der Eltern) frei surfen kann! Es reicht ja wenn es ein Mal pro Woche für zwei Stunden ist! Denn wenn es ab und zu frei surfen kann, wird ihm nicht ganz "der Riegel vorgeschoben" - Das täte dem Kind nämlich auch nicht gut! Es könnte sonst dazu führen, dass es später wenn es älter wird, ein starkes Nachholbedürfnis entwickelt wodurch es dann erst recht "auf die schiefe Bahn" gerät!
Denn Menschen, und besonders Kinder brauchen immer die Aufmerksamkeit der Eltern, und die Eltern sollten sich auch immer zwischendurch Zeit für sie nehmen! Zwei Stunden die Woche sind ja wirklich nicht zu viel, und machen für das Kind aber schon sehr viel aus! Sie fühlen sich dadurch angenommen und Respektiert, und das ist sehr wichtig für sie, damit sie sich psychisch gesund entwickeln können!
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