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Stimmt die Dichtebestimmung des Steins?

  1. #1
    Avatar von Mariah Kern
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    Guten Abend!

    Ich habe diesmal eine Frage und zwar: Ich habe versucht das Volumen und die Masse eines Steines zu bestimmen und bin dann zu folgenden Werten gekommen:
    m=0,378 kg
    V=0.000115m³

    Können diese Werte bei einem Stein ungefähr zutreffen? Oder habe ich evtl. etwas falsch gemacht bei der Bestimmung von der Masse und dem Volumen?

    Denn ich habe den Stein erst einmal gewogen und dann ihn einfach mit einem Faden in einen mit Wasser gefüllten Behälter gehalten und darunter noch einen zusätzlichen größeren Behälter gestellt;damit das übergeschwappte Wasser dort reinfließen kann.Danach habe ich das übergelaufene Wasser in einen Messzylinder gekippt und das war für mich dann schon das Volumen. Ist das richtig?

    Ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir noch einmal helfen würden.
    Mfg,Mariah(9.Klasse)

  2. #2
    Avatar von achim52
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    Hallo Mariah!
    Dein Verfahren zur Bestimmung des Volumens des Steines ist richtig, falls das Gefäß randvoll mit wasser gefüllt war und du wirklich alles überlaufende Wasser aufgefangen hast.
    Zu deinen Werten:
    0,000115m³=0,115dm³. Hieraus ergibt sich eine Dichte rho=m/V=0,378kg/0,115dm³=3,29kg/dm³. Dieser wert erscheint mir allerdings etwas zu groß - Granit hat zum Beispiel eine Dichte von 2,57kg/cm³, allerdings gibt es durchaus Gesteine, die diese Dichte aufweisen (s. z.B. http://www-public.tu-bs.de:8080/~pbuch/Mingest4c.htm ). Die durchschnittlichdé Dichte von Steinen liegt allerdings zwischen etwa 2,5kg/dm³ und 2,7kg/dm³.
    Mein Rat: Bestimme das Volumen noch einmal. Achte dabei darauf, dass das Gefäß wirklich randvoll gefüllt ist und dass du auch alles überlaufende Wasser auffängst. Vorteilheft ist es, wenn das Gefäß einen Überlauf besitzt. Achte auch darauf, dass von den Gefäßwänden alles Wasser abgelaufen ist. Das Auffanggefäß solltest du vorher ausspülen, so dass es schon feucht ist.
    Ich hoffe, dass nun alles klappt, denn dein grundsätzliches Vorgehen ist völlig richtig.
    mfg Achim

  3. #3
    Avatar von Genie2002
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    Hallo, Mariah Kern,

    ich finde das Verfahren, was du dir ausgedacht hast, absolut richtig - achim52 hat dazu eigentlich schon alles gesagt.

    Noch ein kleiner Tip von mir: wenn du etwas Pril o.ä. zu dem Wasser gibst, dann bildet sich auf dem Meßgefäß kein "Wasserberg", der das Ergebnis etwas verfälschen könnte, außerdem läuft das Wasser vom Meßgefäß besser in das zweite Gefäß und von dort in den Meßzylinder.

    Weiter könntest du den Messfehler vielleicht reduzieren, wenn du das übergelaufene Wasser direkt aus dem Meßbecher wieder in das erste Gefäß nachfüllst - also dich gar nicht um das übergelaufene Wasser kümmerst. Das sind weniger Zwischenschritte, die den Messvorgang verfälschen können. Du kannst dann am Messbecher ausrechnen, wieviel Wasser du nachgeschüttest hast.

    Viel Erfolg! Genie2002

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